Bäume beschneiden: Wie und wann schneidet man verschiedene Baumarten?

 

Warum einen Baum in Ihrem Garten beschneiden, wenn es in der Natur nicht vorkommt? Dafür gibt es mehrere Gründe. Ein altes Sprichwort sagt: Beschneiden bringt Sie zum Blühen und das gilt sicherlich für Bäume.

Ein fachmännischer Schnitt sorgt für eine bessere Blüte und einen besseren Fruchtertrag. Es ist auch wichtig, dass beschädigte Äste entfernt werden, damit der Baum eine längere Lebensdauer hat und weniger anfällig für Krankheiten und Ungeziefer ist. Durch den richtigen Schnitt können Sie auch Platz und Licht schaffen, sowohl für den Baum als auch in Ihrem Garten. Im Video unten finden Sie eine kurze Anleitung zum Beschneiden von Bäumen.

Welche Werkzeuge benötigen Sie?
Eine Astschere reicht für einen Baum ab einer bestimmten Höhe nicht mehr aus. Denken Sie also an eine gute scharfe Astschere oder eine Astsäge für richtig dicke Äste. Beim Fällen oder extremen Rückschnitt ist oft eine Motorsäge die Lösung. Beispiele für Beschneidungswerkzeuge, die Sie verwenden können:

Gardena Kombi-System-Astsäge
Gardena Highpro
Wann schneidet man Bäume?
Brötchenbäume
Diese Baumart sollte zwischen November und Februar geschnitten werden. Der Name ist Programm: Sie müssen geknotet werden. Sie können an verschiedene Baumarten wie die Eiche, die Erle und die Pappel denken. Einige Kopfbäume reagieren sehr empfindlich auf Schnittverletzungen außerhalb der Saison und das kann Sie einen Baum kosten. Überprüfen Sie den Schnittkalender für die am besten geeignete Zeit für alle Baumarten.

Obstbäume
Für eine gute Blüte und einen guten Fruchtertrag sollten Sie einen Obstbaum jährlich schneiden. Es ist wichtig, dass Sie recherchieren, welche Schnittmethode je nach Fruchtart für den Baum geeignet ist. Obstbäume können von November bis März geschnitten werden. Es ist oft ratsam, bis zu einem guten Tag zu warten, um so wenig Schaden wie möglich anzurichten.

Spaliere
Ein Spalier ist oft ein Glücksfall für kleine Gärten in unserem Land. Da es verschiedene Arten gibt, ist ein Schnittkalender wichtig. Der Schnitt erfolgt von November bis Februar. Da ein Spalier für den Wuchs horizontal geführt wird, sollten Sie im Winter senkrechte Triebe entfernen. Bei einem Schnellwüchsigen können Sie im Sommer einen zweiten Rückschnitt vornehmen, um die Form natürlich sorgfältig zu erhalten.

ABC-Bäume
Die ABC-Bäume sind in der Natur die Ausnahme. Diese schneiden Sie nicht im Winter, wenn der Saftfluss fast zum Erliegen gekommen ist, sondern im Sommer, wenn der Baum grün ist. Zu den ABC-Bäumen gehören Ahorn, Birke und Hainbuche. Diese Bäume dürfen Sie nach Oktober nicht mehr schneiden. Ein belaubter Schnitt hat den Vorteil, dass Sie kranke oder abgestorbene Äste besser erkennen und den Schnitt effizienter durchführen können.

Do-it-yourself oder der Profi
Das Beschneiden von Bäumen hängt von der Art des Baumes und seiner Höhe ab und ist nicht immer eine leichte Aufgabe. Wenn Sie die richtigen Werkzeuge haben und es selbst machen können, schauen Sie sich immer vorher ein Anleitungsvideo auf YouTube an, um sicherzugehen. Entscheiden Sie sich für Sicherheit für sich und Ihre Mitmenschen.

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